Montag, 21. November 2016

Schöne, falsche Facebook-Welt

Hallo ihr Lieben,

ja, schöne, falsche Facebook-Welt ist heute mein Titel, weil es mir in den letzten Wochen und Monaten immer mehr auffällt. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich kopfschüttelnd vor dem Rechner sitze und mich königlich amüsiere. Lest diesen Blog mit einem Augenzwinkern, denn natürlich darf jeder es halten, wie er möchte und nur weil ich es nicht verstehe, werde ich es nicht verurteilen! ;-)

Natürlich bin ich nicht wenig aktiv auf FB und poste sicherlich auch viel, was andere als Quatsch bezeichnen würden, aber das ist es auch nicht, worum es mir heute geht.
Es geht mir darum, was manche Menschen machen, um (so vermute ich zumindest ...) möglichst viele Likes zu bekommen.
Gerade meine Geschlechtsgenossinnen sind es, über die ich mich immer wieder amüsiere.

Ich will heute gar nicht über Jammerpostings und Co. sprechen. Zum einen, weil jeder mal eine schlechte Zeit hat und das von mir aus auch auf FB kundtun kann, und zum anderen, würde das wohl ein bisschen den Rahmen sprengen, denn davon sehe ich jeden Tag unzählige - und lustigerweise oftmals von den gleichen Leuten ... ;-) Aber das ist nicht mein heutiges Thema.

Mein Thema sind die Fotos, die so hochgeladen werden. Fotos von "sich selbst".
Warum diese "sich selbst" in Anführungszeichen steh, wollt ihr wissen? Nun, ich erkläre es euch. ;-)

Immer häufiger sehe ich Bilder meiner Geschlechtsgenossinnen, die bereits auf den ersten Blick lautstark "Photoshop" schreien. Bearbeitet bis unters Dach! Bzw. bearbeitet, bis die Nase nicht mehr erkennbar ist oder diejenige keine Lippen mehr hat. Okay, dafür sind auch die Falten und Ähnliches verschwunden ... Und das ist vermutlich der Sinn des Ganzen.

Ebenso krass finde ich Bilder, wo mir auf den ersten Blick spontan "Job in der Herbertstraße?"* durch den Kopf schießt. Nein, ich rede hier nicht von diesen Fake-Profilen, die Sexvideos verschicken und dich in solchen Beiträgen markieren wollen. Ich spreche von ganz "normalen" Frauen, die anscheinend einfach nur vergessen haben, sich etwas anzuziehen. Also, sich etwas anzuziehen, bei dem die Oberweite nicht kurz davor ist, aus dem Shirt zu plumpsen. ;-)

Ich könnte jetzt noch einige andere Beispiele aufzählen, aber ich denke, ihr wisst, was ich meine ... ;-)
Ganz ehrlich Mädels ... Warum macht ihr das? Habt ihr es wirklich so nötig? Und wenn ja ... wofür? Für Likes? Ich verstehe es nicht ...

Aber gut, das muss ich wohl auch nicht! Ich kann ja nicht alles verstehen ... ;-)
Also ich bleibe lieber ehrlich, zeige mich so wie ich bin - mit meinen Falten und den hässlichen Narben im Gesicht. ;-) Denn ... das bin nun mal ICH.
Und ich möchte ja auch nicht, dass jemand vor Schreck umfällt, sollte er mich mal real sehen. ;-)

Und für die Männerwelt da draußen ... Sorry, aber ich kann euch nicht ernst nehmen, wenn ihr solche Bilder auch noch toll findet, andererseits aber proklamiert, dass ihr ja auf die inneren Werte bei Menschen achtet. Dass ihr Wert auf Natürlichkeit legt ... Denn ... Überraschung! So etwas ist NICHT natürlich! ;-)

Auch ich lege mal einen Farbfilter auf ein Bild ... und auch mein derzeitiges Profilbild auf FB war mal in Farbe und ich habe es auf schwarzweiß umgestellt, aber das ist es auch nicht, wovon ich hier geschrieben habe. Ansonsten könnt ihr davon ausgehen - ich bin auch in echt so, wie ich auf meinen Bildern aussehe! ;-) Und so werde ich es auch weiterhin handhaben!
Denn auch in der FB-Welt zählt für mich Ehrlichkeit - auch wenn ich mich euch zeige! ;-)

Habt einen tollen Tag und vielleicht erfahre ich ja mal eure Meinung zu dem Thema! ;-)


Sonntag, 13. November 2016

News (Nähkästchenplauderei)

Hallo ihr Lieben! 
Da sind wir schon wieder mit dem nächsten Teil unserer Nähkästchenplauderei. ;-) 

In der letzten Woche ist viel passiert bei uns! 
Zum einen sind wir von EUCH zur Schnulze des Monats Oktober gewählt worden. 
Also natürlich nicht wir persönlich, aber unser Buch "Kuschelkeks und Schneegestöber" hat EUCH so gut gefallen, dass wir nun diese wundervolle Auszeichnung haben. 
Und ganz ehrlich - wir freuen uns soooo wahnsinnig! 
Deshalb müssen wir einfach noch einmal ein dickes, fettes DANKE an euch aussprechen! 
Im nächsten Jahr gibt es auf der Seite der Schnulze der Woche bei Facebook noch eine Wahl, an der wir dank euch teilnehmen dürfen. Die Wahl zur Schnulze des Jahres 2016! 
Und wir hoffen und wünschen uns, dass IHR uns dann wieder so toll unterstützt! 

Übrigens ... in wenigen Tagen erscheint unser Kuschelkeks als Taschenbuch - wer eines haben möchte, darf sich gern bei uns melden! Die Bücher gibt es selbstverständlich auf Wunsch auch signiert! ;-) 





Aber das sind natürlich nicht die einzigen tollen Neuigkeiten, die wir heute für euch haben. ;-) 

Auch bei unserer "Lieblingzicke" gibt es etwas Neues zu berichten! 
Ab sofort gibt es das E-Book auch für die Tolino-Leser unter euch. Es ist nun auch außerhalb von Amazon in allen gängigen E-Book-Shops erhältlich UND zur Feier dessen im Moment für NUR 1,99 Euro im Angebot. 
Wer es also noch nicht hat, hat jetzt die Gelegenheit, es vergünstigt zu erwerben. ;-)

Als letztes für heute möchten wir euch einen Ausblick auf unsere nächste Veröffentlichung geben. 
Ob diese noch in 2016 erscheinen wird? Diese Frage haben wir schon häufiger gestellt bekommen. Jetzt und hier möchten wir dieses „Geheimnis“ lüften.
Ja noch in 2016 J
Der Titel wird allerdings noch nicht verraten, nur so viel - es wird mal wieder heiß! ;-) 

Und ihr dürft schon mal ein Schnipselchen davon lesen! ;-) 
Viel Spaß!

Da ich mich genau wie Maja geweigert hatte, mich zu verkleiden, hatte Marco uns knallpinke Tops und kurze schwarze Röcke für den heutigen Abend besorgt. Okay, damit konnte ich leben, hatte ich gedacht – bis ich mich umgezogen hatte. Meine nicht gerade kleinen Brüste waren in dem tiefen V-Ausschnitt mehr als gut zu erkennen und es war unmöglich, noch einen BH darunter anzuziehen. Also hatte ich ihn kurzerhand weggelassen. Der Rock war so kurz, dass man, wenn ich mich bückte, ganz sicher alles sehen konnte, was mein schwarzer Stringtanga nicht verbarg. 
Jetzt, wo Magnus mich nicht aus den Augen ließ, bereute ich es fast schon, denn ich spürte, wie das Kribbeln nicht nur durch meinen Bauch tiefer zwischen meine Beine zog, auch in meinen Brustwarzen fühlte ich ein lustvolles Prickeln. Ein unauffälliger Blick auf meinen Busen bestätigte meine Vermutung. Die kleinen harten Knospen waren wie Perlen unter dem Shirt zu erkennen.
„Na super!“ Ich flüsterte diese Worte zu mir selbst und versuchte auf andere Gedanken zu kommen.
Aus dem Augenwinkel sah ich, wie ein Gast zwei Tische neben Magnus nach mir winkte und bezahlen wollte. Nachdem ich abgerechnet und die leeren Gläser zurück an die Bar gebracht hatte, konnte ich nicht länger widerstehen. Ich ging zu den beiden herüber und beugte mich erneut tief über Magnus’ Tisch. Sofort konnte ich erkennen, wie sein Blick in meinen Ausschnitt wanderte. Seine Zunge zuckte hervor und er leckte sich über die Lippen. Er wirkte, als würde er in Gedanken über etwas ganz anderes lecken. 
Verdammt! Was tat ich hier eigentlich? Machte einen auf Verführerin und das, nachdem er gestern noch so dämlich gewesen war. Dennoch gefiel mir dieses Spielchen mit dem Feuer. Es war heiß und seine Reaktion bestätigte mir, dass es ihm auch mehr als gut gefiel. 

Einen tollen Tag wünschen 
Kerry und Ben



Sonntag, 6. November 2016

Duos (Nähkästchenplauderei)

Wer sehnt sich nicht danach?!
Strebt nicht fast jeder danach als Duo durch die Welt zu schreiten?

Wobei ...
Eigentlich meinten WIR heute etwas anderes.

Wir sind ja auch ein Duo.
Ein Schreib-Duo!
Aber zusätzlich auch noch ein Duo, das sich auch im "normalen Leben" nicht ganz unsympathisch ist. ;-) :-)

Doch was wollen WIR (also Kerry Greine und Ben Bertram) eigentlich mit diesem Blog zum Ausdruck bringen?
Ganz bestimmt habt ihr noch keinen Schimmer. Was ja auch nicht möglich ist, da WIR bisher nur ein Worte-Wirrwarr hinterlassen haben.

Also. Zunächst möchten WIR euch mitteilen, dass es von heute an regelmäßig einen gemeinsamen Blog geben wird. Einen Blog über uns. Einen Duo-Blog, den wir einfach mal als Nähkästchenplauderei bezeichnen möchten.

Immerhin bekommen wir häufig Fragen gestellt. Fragen, die normal sind. Außergewöhnliche selbstverständlich auch. Doch manchmal sogar welche, bei denen wir uns einfach nur an die Stirn klatschen ...!
Die Fragen der dritten Kategorie werden wir logischerweise auch nicht in der Nähkästchenplauderei beantworten. Die anderen allerdings "vielleicht" schon. ;-)

Warum der heutige Blog "Duos" heißt, wollt ihr wissen?
Ganz einfach. Einerseits sind wir ein Duo und andererseits, gibt es auch viele andere Duos.
Überall kann man welche finden und wir sind uns ebenfalls bewusst, dass wir nicht DAS ERSTE SCHREIBDUO sind. Männlein und Weiblein haben schon häufig zusammen Bücher herausgebracht. Trotzdem ist so, dass es in den letzten Monaten plötzlich viele neue Schreib-Duos gibt.
Waren WIR etwa Trendsetter? Haben wir viele andere Autoren zum Nachdenken gebracht? Sind andere durch uns auf die Idee gekommen, es ebenfalls zu versuchen?
ODER IST ES EINFACH NUR ZUFALL? ;-)

Wie auch immer es sich verhält. Wir schreiben zusammen, weil es uns wahnsinnigen Spaß macht UND weil wir damit auch noch erfolgreich sind. Was kann es Schöneres geben, als Spaß zu haben an dem, was man tut, UND damit auch noch erfolgreich zu sein

Hui, da sind wir ganz automatisch und eigentlich sogar ungewollt, direkt zu einer der vielen Fragen unserer Leser gekommen.
"Werdet ihr auch in 2017 weiterhin gemeinsam schreiben?"
Sehr häufig bekommen wir diese Frage gestellt. Heute, in unserem ersten gemeinsamen Blog, möchten wir sie gerne beantworten!
SELBSTVERSTÄNDLICH!

Warum es so ist?
Weil es Freude macht. Weil wir erfolgreich sind. Weil wir uns mögen und schätzen (nicht "nur" als Schreib-Duo) J

So, für heute sagen wir AUF WIEDERSEHEN ! :-)

Jedoch nicht, ohne auf zwei  Dinge hinzuweisen.
Das Buch "Salz auf deinen Lippen" wird derzeit als Amazon Kindle-Deal angeboten!
FÜR NUR 1,49 Euro kann es auch DIR gehören! J




Und unser "Kuschelkeks und Schneegestöber" ist noch immer sehr erfolgreich!





Für beides möchten WIR UNS bei EUCH bedanken!

Liebe Grüße von

Kerry Greine und Ben Bertram


Mittwoch, 2. November 2016

Das unsichtbare Mädchen

Heute habe ich mal ein Märchen für euch. ;-)
Ich hoffe, es gefällt euch!
Und da Märchen ja bekanntlich mit "Es war einmal ..." anfangen, mache ich das auch!
Viel Spaß!


Es war einmal ein Mädchen. Dieses Mädchen war etwas ganz Besonderes, denn es war die meiste Zeit unsichtbar.
Es ging durch die Straßen ihrer Stadt und niemand bemerkte, dass es da war. Niemand sprach es an, niemand sah sein Lachen oder Weinen.
Doch das Mädchen war nicht einsam oder traurig, es war glücklich, so wie es war, denn es wusste, wenn es wollte, konnte es sichtbar werden. Sobald es anfing zu tanzen, geschah es.

Auf einmal blieben die Leute stehen, schauten zu, wie es herumwirbelte, wie es sich drehte und lachte. Es war, als wären alle Scheinwerfer der Welt nur auf das Mädchen gerichtet, als würde die Sonne nur für sie scheinen.
Ehrfürchtig staunend schauten die Menschen in der Stadt zu, während es tanzte. Es wirkte, als würde sie schweben, als würden ihre Füße den Boden kaum berühren.

Die Leute waren wie gefesselt von diesem wunderschönen Tanz und von dem Mädchen. Immer mehr Menschen kamen, um ihr zuzusehen. Die hinteren in der Menge sprangen hoch, um einen Blick zu erhaschen. Die Leute drängelten sich nach vorne durch, um besser sehen zu können.
So lange, bis sie ihr Tanz beendet war. Bis sie stehenblieb und sich strahlend vor der Menge verbeugte.
Einen Moment lang blieben die Menschen noch stehen, sahen das Mädchen an, erkannten es, doch nach ein paar Minuten gingen sie weiter ihren Besorgungen und Aufgaben nach.
Je mehr Menschen sich aus der Menge lösten, desto blasser wurde die Erscheinung des Mädchens und als alle gegangen waren und es wieder allein war, verschwand es wieder, wurde unsichtbar.

In den nächsten Wochen war alles wie zuvor. Das Mädchen ging durch die Straßen und niemand sah es.
Bis zu seinem nächsten Tanz. Da wurde es wieder sichtbar und lockte die Menschen mit ihrem Tanz an.

Monate und Jahre gingen ins Land und es änderte sich nichts. Das Mädchen war unsichtbar. Nur wenn es tanzte, erkannten es die Menschen, wollten sich in seiner Schönheit und seinem Ruhm sonnen, spendeten Beifall und feierten sie für ihren Tanz.

Irgendwann, direkt nach einem Tanz, als das Mädchen sich wie immer vor der Menge verbeugte, kam einer der Leute auf sie zu und sprach sie an.
"Wer bist du? Und warum habe ich dich hier noch nie gesehen?"
Das Mädchen lächelte freundlich.
"Ich bin immer hier. Du hast mich nur noch nicht gesehen, weil ich unsichtbar bin. Nur wenn ich tanze, könnt ihr mich sehen."
Nachdenklich wurde sie gemustert.
"Macht dich das nicht traurig? Dass die Menschen dich nur sehen können, wenn du tanzt? Macht es dich nicht traurig, dass du ansonsten unsichtbar bist?"
Das Mädchen lachte auf. Es hatte seine Antwort auf diese Frage schon vor Jahren gefunden.

"Nein, es macht mich nicht traurig. Ich kenne es nicht anders. Und ich würde es mir auch nicht anders wünschen. Wenn ihr mich sehen wolltet, könntet ihr mich immer sehen. Aber ihr wollt nur meinen Tanz sehen, nicht mich. Was soll ich mit jemanden anfangen, der nicht MICH sehen möchte? Der nur sieht, was ich kann, aber nicht, wer ich wirklich bin."

Wieder wurde sie nachdenklich angesehen und erntete ein leichtes Nicken für ihre Worte. Doch das Mädchen sah, dass die Person, die sie angesprochen hatte, längst nicht mehr bei ihr war. In Gedanken war sie bereits wieder ganz weit weg. Und so geschah, was immer geschah. Das Mädchen löste sich langsam auf und verschwand. Wurde für die Augen anderer unsichtbar.
Doch sie wusste, irgendwann würde jemand kommen, der sie sah. Jemand, der sie auch dann erkannte, wenn sie einfach nur durch die Straßen lief. Jemand, der entdeckte, wer sie wirklich war und nicht nur, was sie konnte.
Und bis dahin würde sie weiter tanzen - wenn sie gesehen werden wollte.